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Gefälschte Zoom-Einladungen installieren Schadsoftware

Auszug:
Betrüger verschicken täuschend echte Einladungen zu Zoom-Meetings. Vor der Teilnahme soll ein angebliches Update installiert werden, das in Wirklichkeit Schadsoftware enthält.

Vorsicht bei unerwarteten Zoom-Links

Das Bundesamt für Cybersicherheit BACS warnt vor gefälschten Einladungen zu Videokonferenzen. Die Opfer erhalten einen Link zu einem angeblichen Zoom-Meeting und landen auf einer professionell nachgebauten Webseite.

Dort erscheint die Meldung, dass Zoom vor dem Beitritt aktualisiert werden müsse. Bei der angebotenen Datei handelt es sich jedoch nicht um ein echtes Update, sondern um Schadsoftware oder ein Fernwartungsprogramm. Dadurch können Kriminelle Zugriff auf den Computer, persönliche Dateien oder gespeicherte Zugangsdaten erhalten. Ähnliche Angriffe wurden auch mit Microsoft Teams und Google Meet beobachtet.

So schützen Sie sich

Installieren Sie keine Updates, die Ihnen direkt beim Öffnen eines Meeting-Links angeboten werden. Öffnen Sie stattdessen die bereits installierte Zoom-App und starten Sie dort die Aktualisierung.

Achten Sie ausserdem genau auf die Internetadresse. Offizielle Zoom-Webseiten verwenden normalerweise Domains wie zoom.com oder zoom.us. Zoom empfiehlt, die Software nur über die offizielle Webseite, die Anwendung selbst oder einen offiziellen App-Store herunterzuladen.

Bereits eine Datei heruntergeladen?

Öffnen Sie die Datei nicht und löschen Sie sie. Wurde sie bereits ausgeführt, trennen Sie den Computer vom Internet, führen Sie eine vollständige Sicherheitsprüfung durch und ändern Sie wichtige Passwörter von einem anderen, sicheren Gerät aus.